Nach der Entgegennahme der Beglaubigungsurkunde des neuen algerischen Botschafters im Iran, Abdel-Monem Ahriz, wies Präsident Rohani auf die gegenwärtigen Konflikte sowie das Terrorismus-Problem in der Region hin und sagte, Krisen in Libyen, Syrien und im Jemen können nicht militärisch gelöst werden, sondern alle betreffenden Staaten sollen helfen, dass diese Probleme politisch beigelegt werden. Rohani dankte dann Algerien für seinen Standpunkt gegenüber dem iranischen Atomprogramm in all den vergangenen Jahren. Irans Präsident wies dann auf die Mitgliedschaft Algerien und Iran in der Opec-Organisation hin und sagte, der gegenwärtige Preis auf dem Ölmarkt schadet nicht nur den Erdölexportierenden Ländern, sondern gefährdet zudem die Preisstabilität auf dem Weltmarkt. Er äußerte die Hoffnung, dass die Bemühungen Teherans und Algiers dem Ölmarkt Preisstabilität bringt. Der neue algerische Botschafter im Iran, Abdel-Monem Ahriz, äußerte dabei die Hoffnung, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern während seiner Dienstzeit ausgebaut werden.